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Coaching ist kein Fernunterricht, so das OLG Brandenburg

Leonie Braun25. Juni 20261 Min Lesezeit

Das OLG Brandenburg hat entschieden, dass Coaching nicht als Fernunterricht gilt. Dieses Urteil könnte weitreichende Folgen für die Coaching-Branche haben.

Das Oberlandesgericht Brandenburg hat in einem aktuellen Urteil festgestellt, dass Coaching nicht unter die Definition von Fernunterricht fällt. Diese rechtliche Einordnung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Coaching-Branche haben, insbesondere im Hinblick auf die geltenden gesetzlichen Regelungen. Das Gericht urteilte, dass Coaching, das primär auf individuelle Unterstützung und persönliche Entwicklung abzielt, nicht die gleichen Kriterien erfüllt wie formale Bildungsangebote, die über digitale Plattformen bereitgestellt werden.

Dieser Entscheid stellt den Unterschied zwischen Coaching und Fernunterricht klar, vor allem in Bezug auf die Anforderungen an Anbieter und die rechtlichen Rahmenbedingungen. Während Fernunterricht strengen Auflagen unterliegt, bleibt Coaching somit in einer rechtlichen Grauzone, die weniger reglementiert ist. Dies könnte sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Coaches und deren Klienten mit sich bringen, da die Unterscheidung zwischen den beiden Angeboten wichtige Konsequenzen für die berufliche Praxis und die Ausübung von Coaching-Diensten haben wird.

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